Was ist BARF?

„Gesunde Ernährung“ ist ein Thema, das wieder mehr an Gewicht zunimmt, nicht nur bei uns selbst, auch das Bewusstsein das eigene Tier artgerecht zu ernähren ist gestiegen.
Kein Wunder, ist doch bei Tieren die Ernährung häufig die Ursache diverser Erkrankungen.
Die Ernährungsberatung spielt auch eine immer größere Rolle bei naturheilkundlichen Behandlungen und gewinnt als Bestandteil einer Anamnese in der Tierheilpraxis zunehmend an Bedeutung.
Egal ob
- eine unterstützende Maßnahme bei einer Behandlung
- Komplementärtherapie
- behandelnde Maßnahme bei vielen Erkrankungen
- Krankheitsprophylaxe
- In der Zucht
- bei der Aufzucht von Jungtieren
- oder einfach bei einer ausgewogenen, artgerechten und gesunden Ernährung
Ich, als Ernährungsberater für Hunde und Katzen mit dem Schwerpunkt BARF nach Swanie Simon, biete Dir sinnvolle und fachlich kompetente Unterstützung.
Viele kennen den Ausdruck BARF.
Gerade heute ist diese Art zu füttern in aller Munde und es wird ein regelrechter
Fanatismus betrieben. Davon möchte ich mich ausdrücklich distanzieren.
BARF bedeutet im Originalen „bones and raw food“ im Deutschen wird es als „biologisch artgerechte Rohfütterung“ übersetzt.
Aber nicht jede Rohfütterung ist BARF.
Bei BARF sind einige Regeln zu beachten, wird dies nicht berücksichtigt, füttert man roh und nicht nach BARF.
Im Laufe der Zeit wurden viele Forschungen zur Ernährung von Wildhunden und Wölfen durchgeführt und ausgewertet, z.B. was frisst der Wolf von einer Großwildbeute, wie einem Reh und was wird liegen gelassen.
Welche pflanzlichen Bestandteile befinden sich im Kot etc.
Bei der Katze haben sich im Zuge der Domestizierung wesentlich weniger Gene verändert als, vergleichsweise, beim Hund.
Die Katze ist darauf ausgelegt kleine Beute zu erlegen aber sie dann komplett aufzufressen.
Würde eine Katze nicht zusätzlich gefüttert werden, käme es nicht oder nur sehr selten dazu, dass Mäuse- oder Vogelreste verbleiben.
Und dieses Wissen wird beim BARFen genutzt.
Kurz: BARF lehnt an das Beutetierprinzip an
