Lasertherapie
Die Low-Level-Lasertherapie, auch Photobiomodulation genannt, ist eine sanfte Behandlung mit rotem oder nahinfrarotem Licht.

In der Tiertherapie wird sie häufig unterstützend bei Hunden, Katzen, Pferden und anderen Tieren eingesetzt.
Sie kann zum Beispiel bei Schmerzen, Verspannungen, Arthrose, Muskel- und Sehnenproblemen, nach Operationen oder bei der Wundheilung helfen.
Das Licht dringt in das Gewebe ein und wird von den Zellen aufgenommen.
Dort kann es die „Kraftwerke“ der Zellen, die Mitochondrien, anregen.
Dadurch können die Zellen mehr Energie bilden und sich besser regenerieren. Außerdem kann die Behandlung die Durchblutung fördern, Entzündungen regulieren und Schwellungen verringern.
So kann sie dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. Auch tieferliegende Bereiche und innere Organe können unter bestimmten Voraussetzungen positiv unterstützt werden, zum Beispiel über eine bessere Durchblutung, den Zellstoffwechsel und die Entzündungsregulation.
Frequenztherapie
Ein spannender Bereich innerhalb der Lasertherapie ist die Arbeit mit speziellen Frequenzen. Dabei geht es nicht nur darum, Licht in das Gewebe zu bringen, sondern das Laserlicht gezielt in bestimmten Impulsen abzugeben. In der komplementären Lasertherapie werden unter anderem Frequenzsysteme nach Nogier und Bahr genutzt. Vereinfacht gesagt geht man dabei davon aus, dass unterschiedliche Frequenzen verschiedene Gewebe, Körperbereiche oder Regulationsprozesse ansprechen können. So kann die Behandlung noch genauer auf das jeweilige Tier abgestimmt werden – zum Beispiel auf den Bewegungsapparat, das Nervensystem, bestimmte Organsysteme, Störfelder oder energetische Ungleichgewichte.
Laserakupunktur
Auch die Laserakupunktur ist eine schöne Verbindung aus traditionellem Wissen und moderner Technik. Statt Akupunkturpunkte mit Nadeln zu stimulieren, werden sie mit einem feinen Laserlicht behandelt. Das ist besonders für empfindliche, unruhige oder sehr sensible Tiere und gerade bei Katzen angenehm, da die Anwendung meist schmerzfrei ist und ohne Einstich erfolgt. Über die gezielte Behandlung von Akupunkturpunkten können Regulationsprozesse im Körper unterstützt werden. Je nach Beschwerdebild können dabei klassische Körperakupunkturpunkte, Ohrakupunkturpunkte oder lokale Schmerz- und Störpunkte einbezogen werden. In Kombination mit passenden Frequenzen kann die Laserakupunktur sehr individuell eingesetzt werden – zum Beispiel zur Unterstützung bei Schmerzen, Verspannungen, Organbelastungen, Narben, Allergien, Stress, älteren Tieren oder chronischen Beschwerden. Wichtig bleibt auch hier: Die Auswahl der Punkte, Frequenzen und Behandlungsdauer sollte immer fachkundig und passend zum Tier erfolgen.
